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QUINTUS M IM DETAIL – INTERVIEW FLORIAN SCHAMBECK LUFTSPORTTECHNIK [4K]
Beschreibung zum Video:
QUINTUS M IM DETAIL – INTERVIEW FLORIAN SCHAMBECK LUFTSPORTTECHNIK [4K]
Exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Florian Schambeck Luftsporttechnik, einem Meisterbetrieb und einem Spezialisten für elektrisch betriebene Großmodelle aus Bayern. Produktion, Herstellung, Verwaltung, Versand, etc. Führung durch die Werkstatt mit zahlreichen Interviews, Vorstellungen und internen Eindrücken. Mit Florian Schambeck, Georg Thanner, Manfred Klier und Werner Schröder.
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Vollständiger Text aus dem Video: QUINTUS M IM DETAIL – INTERVIEW FLORIAN SCHAMBECK LUFTSPORTTECHNIK [4K]
Hinweis: Text aus der automatischen Spracherkennung aus dem Video ist allgemein bekannt ungenau!
Hier ist der obere Teil unserer Werkstatt, wo wir unsere Flugzeuge machen. Da sieht man die Akkus und Quintus stehen und einige Kundenflugzeuge, wo wir Triebwerke einbauen. Wir bauen überall Triebwerke ein. Das ist ja ein Hammerteil. Was ist dann das? Das ist die Muskat von Tomahawk. Ach, die wurde ja gestern veröffentlicht. Da haben wir unsere Arcus und vom Horky Arcus. Hier stehen die ganzen Kunden Quintus, die bestellten. Die sind relativ gleich weit schon vorbereitet mit dem jeweiligen Zubehör mit Deckel, schon fertig mit Scharnieren. Die gehen in verschiedenen Auslieferungszuständen raus? Genau. Bis hier ist fast gleicher Zustand und ab hier ist dann kundenspezifisch, was jeder für kleine Unterschiede will von Auftrag zu Auftrag. Ja. Hier haben wir jetzt mal einen aufgerüsteten Vogel stehen, was ist das? Das ist unser Quintus, unser Flagschiff. Er hat gerade so Platz. Das wird wahrscheinlich für einen Kunden jetzt schon mal aufbereitet oder? Genau, der ist schon fertig vorbereitet. Unser Scale Cockpit, wenn man das Original sieht, praktisch nicht unterscheiden kann. Das sieht ja Hammer aus. Einer der sich nicht ziemlich gut auskennt, der kann das vom Original praktisch nicht unterscheiden. Man muss sich dann im Detail schon auskennen. Selbst am Knüppel die Schweißnähte usw. Jemand der Fan ist von Scale Cockpits hätte da bestimmt seine Freude. Nehmen wir das Schutztuch runter. Der offene Beschlag, das ist also alles wie beim Original oder die aufgeschraubte Platte hier, die Art der Verriegelung, die Vierpunktverriegelung, das ist alles wie beim Original. Der Haubennotabwurf, wo ist der? Der ist als einziges eingespart. Den brauchen wir nicht. Weil wir ihn nicht brauchen. Die Scheiben funktionieren ja auch. Super. Federbelastet. Sehr gut, ist wie beim Original. Man hört wie es einrastet. Das machen wir zum einen, weil es natürlich schön ist, aber der Hauptbeweggrund ist eigentlich, dass die Aerodynamik gut ist. Das ist außen bündig. Fehlt jetzt nur noch hier das Plexiglas Tüpfelchen. Ja, es geht aber so. Von innen? Ja. Für die Pilotenpuppe? Ja, genau, von innen. Ja, chick. Hier unten habt ihr auch euer Fahrwerk drin? Ja, unser Fahrwerk mit der Scheibenbremse, die ist auf der anderen Seite. Die ist auf der anderen Seite, genau. Die ist jetzt angezogen, dreht sich nicht. Das ist ein toller Flieger. Das ist geleert und wir nächste Woche wieder gefüllt. Die nächste Lieferung kommt von Paritech. Der Uwe baut die? Ja, der Uwe persönlich baut unsere. Hier sind die Außenflügel. Das ist das Lager, wo wir die Außenflügel alle stellen. Sind das Ohren da oben? Das ist alles ein Teil? Das ist alles ein Teil. Quintus ist alles ein Teil. Hier das ist der komplette Außenflügel. Erzähl mal ein bisschen mehr über die Leistungsdaten des Quintus. Der Quintus ist momentan die Hightech Entwicklung in puncto Aerodynamik, weil man wirklich haben die 40 Gleitzahl fast erreichen. Das ist enorm, das macht auch so viel Spaß beim fliegen, weil das ist so ein Unterschied zu anderen Modellen, die ich so kenne. Das ist einfach ein unheimliches Segelflugerlebnis mit so einer Leistung, die man verfügbar hat. Thermikkreisen ist auch total einfach. Da steigt er jetzt zwar nicht viel besser als andere, da merkt man den Unterschied nicht so. Das ist aber auch der hohen Flächenbelastung geschuldet. Wir sind bei fast 115 g Flächenbelastung und damit steigt er praktisch ähnlich wie andere, aber so bald man dann raus geht aus der Thermik, man braucht da nicht viel Höhe um ein Stück weiterzukommen. Das ist eigentlich das beeindruckende, wie weit man da kommt. Ja. Die Profile, wie sind denn die berechnet worden? Die Hauptaerodynamik Entwicklung ist vom Philipp Kolb in erster Linie. Zwar in Zusammenarbeit mit mir, aber ich sage vielmehr wie es sein soll. Der Philipp macht aber dann in so einem Fall die komplette Ausarbeitung und Auslegung. Es dauert schon. Wir haben, obwohl wir ja schon ein bisschen Erfahrung haben in der Richtung, haben wir fast ein Jahr gebraucht für die komplette Auslegung und der aerodynamischen Entwicklung. Ich durfte ihn ja mal fliegen von Friedrich Westphal und war schwerst begeistert. Das ist ein tolles Gerät. Wie sind denn die Prozentzahlen hier so, kann man das mal sagen? Wie ist es gestrackt? Sind da mehrere Stracks drin? Das sind insgesamt 14 Profile. Ja. Das sind immer Segmente. Der komplette Flügel ist elliptisch. So gesehen kann man die Profile gar nicht so sagen oder weil er keine Trapeze hat, sondern das ist alles elliptisch. Er hat 14 verschiedene unterteilte Profile, die dazwischen wieder interpoliert sind. Geht hier an mit gut 10% und endet außen mit 8 in etwa. So mal als groben Wert. Du weißt ja in Aalen-Elchingen fliegen die großen. Ja. Mit dem heiligen Diskus, früher war es ein heiliger Zirrus, die machen diese Vermessungsflüge, nicht? Ja. Könntest du glatt mitmachen. Wir haben zwar nicht mitgemacht aber wir haben eigene gemacht. Ja, wie habt ihr das gemacht? Messflüge muss man bei möglichst neutralem Wetter machen. Da haben wir vor Sonnenaufgang bei damals noch bei Frosttemperaturen, haben wir Messflüge gemacht und haben quasi das Errechnete versucht zu ermessen. Das hat damit recht gut übereingestimmt und der Chris Alderen aus Südafrika, hat übrigens den Aufwand auch getrieben und ist aufs gleiche Ergebnis gekommen. Das hat mich sehr gefreut. Dabei ist es für Scale Liebhaber noch mal ein richtiger Hingucker. Das ist ganz was anderes natürlich die Scale Geschichte. Es gibt welche, holen nicht diesen Scale Cockpitausbau, die sagen, ich möchte diese Kiste als Leistungskiste haben und lassen den als hohlen Vogel? Kaum. Kaum? Kaum, wir haben bisher alle mal ein bisschen einfacher, mal ein bisschen aufwendiger ausgestattet. Im Grunde immer ist das Original deutlich erkennbar. Der ist jetzt ein bisschen aufwendiger mit besonderem Bezug, weil es im Original auch einen gibt, genauso in dieser Farbgebung. Da gehen wir natürlich auf Wünsche ein ist klar. Wenn jemand auf Scale steht, auf Scale Details, ist es wirklich ganz nah dran am großen. Ja, das sieht man. Ihr habt hinten beim Seitenruder, was viele scheuen, dieses typische Rädchen da drin. Warum scheuen? Die machen es nicht. Die setzen das Rädchen trotzdem hier hin und bauen nicht das Seitenruder mit Rädchen. Ja, weil das Mechanische recht aufwändig ist, das stabil hinzubekommen. Da haben wir kein Problem. Wir haben noch kein einziges gehabt, was kaputt wäre und es hält auch auf Dauer. Da sind wirklich ganz hochwertige Lager drin, da schlägt nichts aus und hält wirklich über Jahre spielfrei das Ganze. Hier haben wir auch noch eine Geschwindigkeitssonde und hier die PEK, die wird nur reingesteckt. Das ist natürlich auch ganz wichtig bei so einem Leistungsflugzeug. Bei jedem Detail, man sieht ja hier, da achten wir nicht nur auf die Optik, sondern der Hauptaspekt ist immer die Aerodynamik. Das ziehen wir bei allen Details des ganzen Flugzeuges durch und bringt natürlich auch einen gewissen zusätzlichen Vorteil. Wie habt ihr da oben die Befestigung vom Höhenruder gemacht? Die ist eigentlich eher normal mit zwei Schrauben. Von oben rein? Ja. Die auch so angebracht sind, dass aerodynamisch da drin liegen? Das wohl. Das ist klar. Nicht platt rein, sondern tatsächlich auch schräg drin. Ja, im Winkel zum Profil. Jetzt sag mal, nach der Auslegung, ihr habt ja noch mal ein Jahr geprobt, wie du eben gesagt hast, nicht? Wie lange war die Entwicklungszeit vorher? In etwa ein Jahr Entwicklungszeit, was die ganze komplette Auslegung mit der Aerodynamik und so ausmacht. Dann natürlich ungefähr ein Jahr Konstruktion und Formenbau. Das waren zwei Jahre. Entschuldigung, zwei Jahre Formenbau und dann ein Jahr praktisch für das erste Flugzeug zum fertigmachen und ein Jahr Erprobung. Wir haben erst nach dem vierten Jahr das erste Flugzeug ausgeliefert. Da wart ihr euch ganz sicher? Genau.
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4 Comments
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Ich find das Hobby an sich toll, frage mich allerdings wieso man nicht das Bedürfnis hat, sich in ein „richtiges Segelflugzeug“ zu setzten bzw. eine SPL zu erlangen.
Warum schreibt man ned dazu das das ka echter Segelflieger ist?
What a beautiful beast! The glider not Florian, lol!
Blos gut dass es Piloten gibt welche bereit sind auch das erforderliche Kleingeld hierfür hingeben zu wollen.
Sonst würde etwas fehlen.
Es ist einfach echter Perfektionismus.